In seiner Sitzung am 18.9.2020 hat das Gemeinsame Präsidium des 3. Ökumenischen Kirchentages bestätigt, dass der ÖKT in Frankfurt vom 12. bis 16. Mai 2021 stattfinden soll. Das Format wird an die aufgrund von Corona veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

3. Ökumenischer Kirchentag bietet einzigartige Möglichkeit

Gerade in Krisenzeiten sind Begegnung, Dialog und Gemeinschaft wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – davon sind die Veranstalter, der Deutsche Evangelische Kirchentag und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, fest überzeugt. Der katholische Präsident Prof. Dr. Thomas Sternberg betont: “Die Auswirkungen von Corona verändern die Welt. Mit einer neuen Form des ÖKT haben wir die Chance darauf zu reagieren. Diese Chance wollen wir nutzen.” Auch die evangelische Präsidentin Bettina Limperg bekräftigt die Entscheidung: “Das Leitwort ‘schaut hin’ fordert ja dazu auf, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Deshalb werden wir dem Ringen um unsere menschliche, politische Grundordnung beim 3. ÖKT breiten Raum geben.” Die einladenden Kirchen, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt bestärkten die Verantwortlichen in ihrem Vorhaben und stehen dem ÖKT dabei als Partner fest zur Seite – genau wie ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Akteuren und kirchlichen Institutionen und Verbänden.

Fokussiertes Programm – Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet

Das Programm des 3. ÖKT wird kompakter. Die Corona-Pandemie rückt neue Fragen und Herausforderungen ins Blickfeld. Diesen wird eine besondere Bedeutung zukommen. Der Austausch soll öffentlich, partizipativ und kontrovers erfolgen: Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Wie zukunftsfähig ist unser Wirtschaftssystem? Wie ist die Schöpfung noch zu retten? Wie wandeln sich Kirchen und unsere Art, den christlichen Glauben zu leben?

Aufgrund der voraussehbaren Beschränkungen werden weniger Menschen vor Ort teilnehmen können, als geplant. Die geräumigen Messehallen, Open-Air-Bühnen sowie Kirchen und Eventsorte im gesamten Stadtgebiet bieten genügend Platz, um auch mit Abstandsregeln einer großen Zahl von Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Die einzigartige und vertraute Mischung aus Vorträgen, Podien, Gesprächen, Kulturprogramm und geistlichen Angeboten bleibt erhalten.

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