Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Sie leben lässt? Jeden Morgen neu aus dem Bett kriechen und den Tag beginnen?
Was ist Ihr Motor, Ihr Antrieb?
Was gibt Ihnen Lebenskraft? Können Sie das in Worte fassen? Beschreiben? Anderen erzählen?
Paulus konnte das. Er fand schöne Worte für diese Lebenskraft.
„Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben und weben und sind wir.“ (Apg. 17, 27.28) Das ist der Monatsspruch für Juli. Diesen Satz möchte ich mitnehmen in die Tage des kommenden Monats und ihn lebendig werden lassen. Wie stelle ich mir das vor? Welche Worte finde ich?
In Gott leben. Wie in einem weiten Raum. Freiraum. Ruheraum. Zuhause.In seinem Schutzraum leben und unter seinen Flügeln geborgen sein.Er ist der Webrahmen, der unserem Lebensfaden den Halt und den Rahmen verleiht.Die Farben unseres Lebens dürfen wir aussuchen, das Muster auch. Buntes Leben, voller Möglichkeiten.
In Gott sein: nichts müssen, nichts leisten. Niemandem etwas vormachen, einfach nur da sein, leben. Paulus hat diese Vorstellung von Gott Kraft gegeben, auch in schweren Zeiten. Das war sein Antrieb.
Manchmal hilft mir auch diese Vorstellung, in Gott zu leben, von ihm umgeben zu sein. Von ihm beatmet und beschenkt mit jedem neuen Tag. Pfarrerin Maike Kniese

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