Wer kennt ihn nicht: Pfarrer Adolf Tremper – oder kurz Addi genannt? Über 30 Jahre hatte er eine der beiden Pfarrstellen unserer Nachbargemeinde St. Peter inne. Ich, die ich ja in beiden Gemeinden arbeite, kam ein Jahr nach ihm, und ich sage es gleich: Dieser Artikel und ich schaffen es nicht, all das zu benennen, was er in seinem Berufsleben bewirkt hat. Oberste Priorität hatte für ihn immer sein Beruf, den er auch als seine Berufung empfunden hat. Von seinem Einsatz für die Kindertagesstätten, über Jugendfreizeiten bis hin zum Seniorenessen oder seine Arbeit für die Sozialstation – Vieles lag ihm am Herzen und er hat in vielen Bereichen Großes bewirkt und auf den Weg gebracht! Nicht zu vergessen die über 30 Konfi-Jahrgänge, unzählige Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienste und und und. Viele, die jetzt diesen Artikel lesen, werden sich noch an ganz anderes erinnern und das ist gut so! Er war einfach ein „Macher“, dem nichts zu viel war.
Es ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, „los zu lassen“ – davon können viele, die in Rente gegangen sind „ein Lied singen“. Ab jetzt „darf“ er seine Zeit anders gestalten. Jetzt hat er Zeit für seine vielen Fähigkeiten wie das Imkern, das Kochen, das Lesen oder Reisen – um hier nur mal einiges zu nennen. Es ist schwer vorstellbar, dass er geht – aber mit Pfarrer Manuel Fetthauer wird es – anders, das ist immer so – gut weitergehen in und um St. Peter! Viele werden sich gerne und voller Dankbarkeit an die Zeit mit Addi Tremper in St. Peter erinnern! Auch ich sage „DANKE!“ für viele tolle und schöne Dienstjahre mit ihm. Alles Gute und Gottes Segen für seinen Ruhestand!
Sabine Güntner, Gemeindepädagogin

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