Seit etwas über einem Jahr arbeite ich im Gemeindebüro unserer Kirchengemeinden. Was mir in diesem Jahr bewusst wurde, es ist kein Tag wie der Andere. Pläne, welche man sich vor der Arbeit zurechtlegt, werden oft beim Betreten des Büros schon verworfen. Dies kommt von den vielen Einflüssen, die auf uns im Gemeindebüro einprasseln. 

Wir sind Anlaufstelle für unsere Pfarrer*innen, Gemeindemitglieder, den Kirchenvorstand, verschiedenste Ausschüsse, Küster, Hausmeister, KiTa-Leiterinnen, Ahnenforscher und die Kirchenverwaltung.

Also, wie ist es einen Tag im Gemeindebüro zu arbeiten?

Die Arbeit macht Spaß, geht nie aus und es wird nie langweilig. Dem Klischee einer Sekretärin, die Kaffee trinkt und über den Gemeindetratsch des vergangenen Sonntags spricht, entsprechen wir nicht.

Wir sind das Bindeglied zwischen all den vorgenannten Personen und Einrichtungen. Zu unserer Arbeit gehört, neben Briefeschreiben, Telefonieren und der Terminüberwachung, das Führen des Kirchenbuches, die Personalverwaltung von fünf Kitas, die Verwaltung der kircheneigenen Gebäude, die vorbereitende Buchführung, das Stellen und Bearbeiten von Förderanträgen für Kitas und die Kirchengemeinde und auch die Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind Ansprechpartner für die Überwachung des Haushaltes der einzelnen Einrichtungen. 

Alle sechs Jahre, wie auch 2021, haben wir die Vor- und Nacharbeiten der Wahl eines neuen Kirchenvorstandes zu organisieren. Dies immer im Austausch und Zusammenarbeit mit unseren Pfarrer*innen und der hiesigen Regionalverwaltung. 
Hella Seiffert

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