Wann schauen Sie demnächst bei Jesus vorbei?

Gabriel wollte Musiker werden. In der Schule ist er in jeder musikalischen AG gewesen. Sein Traum: Musiker werden und Musik studieren. Dann kam der Vater. Als er ihm von dem Traum erzählte, sagte sein Vater: „Du kannst nicht singen. Mach was Gescheites. Wer hat dir die Flausen in den Kopf gesetzt?“ 

Sein Traum ist geplatzt. Chor und Band durfte nicht mehr sein. Sein Papa hat es ihm untersagt und der Lehrerin gesagt, dass er nicht mehr zu den Proben kommen darf.

Abweisung erfahren, ausgeschlossen werden, Anerkennung Fehlanzeige und dann noch angezweifelt werden.

Erfahrung, die Spuren in uns hinterlassen. Einige von uns kennen sie oder erinnern sich an eigene Erlebnissen. Sie lösen Emotionen in uns aus. Sie sprechen uns und / oder Etwas in uns an. Einige werden in uns wach, andere sind von uns verdrängt worden. Es sind Gedankensplitter in unserem Leben. 

Wir sind nicht allein mit ihnen. So manche verfolgen uns länger.

Selbst Jesus hat diese Gefühle durchlebt. Er musste Abweisungen durch Schriftgelehrte und Pharisäer erfahren. 

Wie kam er damit klar? Er suchte Ruhe. 

Jesus hat sich dann ins Gebet zurückgezogen. Dort hat er seinen Rückzugsort gefunden. 

Einen Moment der Stille bei Gott. Wenn wir uns im Gebet an Gott wenden, so wird er uns nicht abweisen. Stellen Sie sich das Gebet wie eine Art Tür zu Gott vor. 

Wenn Sie beten, dann klopfen Sie an Gottes Tür. Jedes Gebet ist ein Anklopfen. Jesus öffnet uns die Tür. Er nimmt sich die Zeit uns zu hören. Er weist niemanden ab. Er lässt Sie in sein Haus eintreten. Er ist bei Ihnen und seine Tür steht uns immer offen. 

Wann klopfen Sie das nächste Mal bei Jesu an? 

Ihr Vikar Sebastian A. Schmidts

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