Pilgern im Sept. 2020

... ist beten mit den Füßen
Termine

Es geht weiter

Wir befinden uns in einem schwierigen Jahr, das gezeichnet ist von der Corona-Pandemie. So musste auch das Pilgern in Frankreich in diesem Herbst ausfallen.

Trotzdem Pilgern hier in der Region geht!
Und so wollen wir am 19. und 26. September den Klostersteig im Rheingau unter die Füsse nehmen.

Am 19. September führt uns der Weg von Assmanshausen bis zur Basilika Schloss Johannisberg und am 26. September geht es von der Basilika Schloss Johannisberg bis zum Kloster Eberbach.

Die Hin- und Rückreise werden wir aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung von uns aus und auf Grund der Hygiene Bestimmungen selbstorganisieren
(Fahrgemeinschaften sind im Privaten möglich)
Treffpunkt ist jeweils um 9 Uhr vor Ort.

Die Kosten von 10 Euro decken die Zugfahrt für die Fahrer der Autos ab, um die anderen Pilger abzuholen und ein kleiner Pilgerführer für dieses Jahr.

Wir werden an beiden Tagen nur maximal 20 Personen sein – um auf unsere Gesundheit gut zu achten.

Ein paar mehr Infos

Seit Jahrhunderten gibt es im Rheingau Klöster verschiedenster Ordensgemeinschaften. Diese Klöster sind fester Bestandteil der Kulturlandschaft Rheingau und haben den Rheingau entscheidend geprägt.
Die Klostergebäude und Kirchen erzählen vom Glauben der Menschen damals wie heute. Dort haben Menschen Freude und Leid hingetragen und oft Antworten auf Ihre Lebensfragen gefunden.
Wir laden Sie ein, sich auf diesen Weg zu begehen. Mit Ihren Füßen, Ihren Gedanken und mit Ihrem Herzen…

Eine einfache Antwort

Was ist Pilgern eigentlich?

Auf Zeit loslassen, was umtreibt und hetzt; verzichten auf den gewohnten Luxus; üben, von falschen Wünschen und Bedürfnissen Abschied zu nehmen; erfahren, was der Mensch wirklich braucht und was überflüssig ist; durchhalten lernen, auch wenn der Weg mühsam ist. Wer durch Wald und Flur, über Berg und Tal hautnah mit Erde und Wind, Sonne und Regen in Kontakt ist, erlebt die Schönheit der Schöpfung ganz neu. Pilger lernen das Fasten und das Schweigen und kehren aus dem Schweigen verändert zurück. Und sie erfahren vielleicht, dass der Himmel an bestimmten Orten offener und dass Gott so zugänglicher ist.

„Irgendetwas wird dieser Weg schon in mir verändern“

(Hape Kerkeling. Ich bin dann mal weg)

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